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Innenwände

Aus den Izodom-Elementen können tragende und trennende Innenwände ausgeführt werden

Für Trennwände empfehlen wir das Element MCF 1/15 mit dünnen Dämmschichten und einem 8 cm-Betonkern. Tragende Innenwände haben einen Betonkern von 15 cm Dicke. Je nach deren Funktion kommen Elemente mit Verband aus Schaumstoff oder hartem Kunststoff – MCFU und MCF zur Anwendung. Die Verbandart nimmt Einfluss auf die Feuerbeständigkeit der Wand.
Durch die Anwendung der Systemelemente zur Errichtung aller Wände und deren Auffüllung mit mittels Pumpe aufgegebenem Beton kann die Bauzeit erheblich gekürzt werden. Diese Lösung bewirkt die ausgezeichnete Aussteifung der ganzen Konstruktion, weil der in allen Wänden befindliche Beton ein monolithischer Konstruktionsbestandteil ist.

Durch die Wärmedämmung der Innenwände wird die thermische Trägheit des Gebäudes herabgesetzt. Es ist wichtig, die entsprechende Lufttemperatur im Gebäudeinnern einzuhalten, die für das thermische Wohlbefinden der Einwohner verantwortlich ist. Wer möchte schon für das Halten mehrerer hundert Tonnen einer Gebäudekonstruktion in Raumtemperatur zahlen? Die niedrige thermische Trägheit ist wesentlich im Fall der Anwendung moderner, intelligenter Heizsysteme.
Anhängern der bereits auf dem Rückzug befindlichen Philosophie, die von der Wärmeakkumulation in den Innenwänden ausgeht, schlagen wir eine andere Lösung vor. Gut wärmegedämmte Izodom-Außenwände können mit keramischen oder Systeminnenwänden verbunden werden, wie das in der vorstehenden Zeichnung dargestellt wird. Dadurch wird die Akkumulation von Energie ermöglicht, die dann bei sinkender Innentemperatur in die Luft abgegeben werden kann.

Es ist bemerkenswert, dass der Feuerwiderstand der Izodom-Wände den Anforderungen der EU-Normen entspricht. Die Elemente mit Schaumstoffverband sind zur Verwendung im Einfamilienhausbau geeignet. Wird der Bau von Mehrfamilien- bzw. gemeinnützigen Gebäuden oder von Trennwänden zwischen Doppelhäusern beabsichtigt, sind die Elemente MCFU mit Kunststoffverband zu wählen. Nach der Betonierung bilden sie eine monolithische Betonwand von höchster Feuerwiderstandsklasse. Die Bestätigung dafür ist unser Zertifikat, mit dem den Elementen MCFU die Kennzeichnung REI 120 vergeben wird.

Aufhängen von Wandschränken:
Um an der Wand leichte Gegenstände bis ca. 2 kg aufzuhängen, können in der Putzschicht oder in der Gipskartonplatte zu installierende Haken gebraucht werden. Schwere Gegenstände, wie Wasserheizer bzw. -behälter oder Küchenschränke werden auf Spreizdübeln von 8 mm Durchmesser und 15 cm Länge montiert. Nach der Verankerung im Beton in 10 cm Tiefe kann ein Spreizdübel Lasten der Größenordnung von 150 kg übertragen. Schwerere Gegenstände werden auf mehreren Spreizdübeln oder auf System-Einbauleisten montiert.
Fenster und Türen:
Fenster- und Türrahmen werden nach ähnlicher Regel - durch Befestigung am Betonkern mittels Spreizdübeln - eingebaut. Holzkeile ermöglichen das Anbringen des Rahmens an der richtigen Stelle. Spalte werden mit Montageschaum verfüllt. Bemerkenswert ist dabei, dass die Tür- und Fensterleibungen sehr gut wärmegedämmt sind und ringsum kein Unterfrieren erfolgt.