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Keine Wärmebrücken

Die Dicke der Dämmschicht ist nicht alles

Eine wichtige Frage ist auch die Wärmebrückenfreiheit. Was sind Wärmebrücken?
Es sind einfach Teile der Gebäudehülle, die ein wesentlich niedrigeres Niveau an Wärmedämmvermögen gegenüber den benachbarten Bauteilen aufweisen. Die Abschwächung der Dämmschicht kann linear (z.B. Fugen am Anschluss von Dämmplatten) oder punktförmig (Stellen des Durchschlages der Dämmschicht) auftreten.

Über Wärmebrücken erfolgt nicht nur der Verlust von Wärmeenergie. Durch Abkühlung tragender Bauteile kann es zur Wasserdampfkondensatbildung darin und zum Feuchtwerden der Konstruktions- und Dämmstoffe, und sogar auch zur Pilz- und Schimmelentwicklung kommen. Die Qualität der Dämmschicht ist am besten mittels Thermovisionsaufnahmen zu überprüfen.
Auf dieser Thermovisionsaufnahme sind keine Unterbrechungen bzw. Durchlochungen der Dämmschicht sichtbar. So sehen nach der Izodom-Technologie errichtete Häuser aus. Eine durchgehende, mit einem Schnappschlosssystem miteinander verbundene Dämmschicht von entsprechender Dicke, die sich erübrigende Notwendigkeit der Verwendung von Befestigungsdübeln, besondere Sturzbauteile, Geschossdeckenabstützungen sowie die geeignete Dachdämmung gestatten es, Wärmebrücken zu vermeiden - und zwar ohne besonderen Bauherrenaufwand für Baustoffe und Lohnkosten.
Aufnahme eines Mauerwerkgebäudes mit Wärmedämmung aus Styroporplatten. Die hellen Linien weisen auf Spalte zwischen den Dämmplatten hin. Die gelbe Verfärbung des unteren Teils des Sturzes zeugt von Wärmeverlust ringsum den Fensterrahmen.
Die hellblauen Punkte sind durch die Durchlochung der Dämmschicht durch deren Befestigungsdübel verursachte punktförmige Wärmebrücken. Ein große Anzahl von Wärmebrücken kann den Effekt der Anwendung einer dicken Dämmstoffschicht zugrunderichten.
Die Thermovisionsaufnahmen wurden höflicherweise durch die Firma www.kejor.pl zur Verfügung gestellt.